Ein leichter Duft von trockenem Heu schwingt mit, wenn man über die spannende Oberfläche des Graspapiers streicht. Wir haben ein großes Sortiment von Papieren und Briefumschlägen aus Graspapier in den Papier Direkt Onlineshop aufgenommen. Wir freuen uns über Euer tolles Feedback und Eure Neugierde auf dieses aufregende Material. Und schon haben wir wieder Neuigkeiten, die die Paperlover Herzen noch höher schlagen lassen: Es gibt auch Graspapier Karten in fünf Formaten im Shop! In diesem Beitrag stellen wir Euch die Karten aus Naturpapier vor, geben Inspirationen für Einsatz- und Kombinationsmöglichkeiten und beantworten Fragen zu dem besonderen Material.
Taadaaaaa! Unsere neuen Graspapier Karten in drei Formaten sind in unseren Shop eingezogen. In unserem Graspapier Sortiment warten Klappkarten in den Formaten DIN A5, DIN B6 und DIN lang auf Euch! Die kleinen Verpackungseinheiten von 25 Karten sind ideal, um Sie Euren Kund:innen für die persönliche Papeterie anzubieten.



Klickt hier, um die Karten ganz einfach online zu kaufen:
- Graspapier Karten im Format DIN A5
- Graspapier Karten im Format DIN B6
- Graspapier Karten im Format DIN lang
Update: Mittlerweile umfasst unser Sortiment an Graspapier Karten auch diese Kartenformate:
Wir sind überzeugt, dass die Graspapier Karten optimal zu nachhaltigen Designansätzen passen. Für Green Weddings mit natürlicher Hochzeitspapeterie oder die Gestaltung anderer Anlässe sind nachhaltige Papiere einfach die perfekte Bühne. Bestimmt habt Ihr schon eine genaue Vorstellung im Kopf, mit welchen anderen Papieren und Accessoires Ihr das Graspapier kombinieren wollt. Natürlich haben auch wir schon vieles ausprobiert, um Euch eine gute Portion Inspiration mit zu liefern!
Graspapier Karten im Mix mit Crush

Ein Papier aus Gras und Papiere, bei denen Agrarreststoffe genutzt werden? Klingt nach einem ziemlich guten Match! Aber nicht nur im ökologischen Anspruch passen die beiden Sorten super zueinander. Farblich ist das ebenfalls eine sehr gelungene Mischung. Mit dem Crush Papier ergibt sich ein wundervoller Mix natürlicher Töne! Wir haben hier Crush Olive, Kiwi, Citrus, Corn und Grape zu den Graspapierkarten kombiniert.

Graspapier Karten & Papeterietrends
Passend zu aktuellen DIY- und Papiertrends haben wir Euch drei Kombinationen zusammengestellt, in denen die Karten aus Graspapier perfekt eingebettet sind. Schaut Euch an, wie wandelbar Ihr das Naturpapier einsetzen könnt!



Damit aus Gras ein nutzbarer Rohstoff für die Papierherstellung werden konnte, brauchte es einige Zeit des Experimentierens und eine gehörige Portion Herzblut. Wir beleuchten das Material für Euch nochmal detaillierter:
FAQ: Graspapier – Nachhaltiges Papier mit ökologischem Anspruch
Der Erfinder des Graspapiers, Uwe D’Agnone, begann mehr als 10 Jahren seine Suche nach einem alternativen Rohstoff für die Papierherstellung. Ein berührender und aufrüttelnder Bericht zur Abholzung des Regenwaldes in Indonesien war dafür der Auslöser. Ein Thema dieses Berichts: In Indonesien werden jährlich enorme Flächen von der Größe der Schweiz gerodet.
Uwe D’Agnones Forschungen brachten ihn zum ressourcenschonenderen Rohstoff Gras. Bis zum ersten handgeschöpften Bogen war der Weg von viel Fleiß, dem Überwinden diverser Hürden und dem Ausprobieren unterschiedlichster Rezepturen geprägt.
Eine Herausforderung war, das Papier im industriellen Maßstab zu produzieren, also Mengen über 100 Tonnen Graspapier. Partner zu finden, die Kapazitäten auf den Maschinen frei machten und bereit waren, mit einem alternativen Rohstoff zu experimentieren war eine weitere Herausforderung. Bis es schließlich gelungen war und dann sukzessive mehr Produzenten an Bord kamen.
Es liegen Welten zwischen den unterschiedlichsten Produkteigenschaften. Es war ein „Durcharbeiten“ von Produkt zu Produkt: Wellen, Kartonagen, grafische Papiere oder „zartes“ Tissue. Das Experimentieren mit den Faserlängen des Heus, mit den richtigen Rezepturen, mit Einstellungen an der Maschine – das alles war eine extreme Aufgabe, die inzwischen erfolgreich gelöst wurde.
Bereits in der Grasfasergewinnung (Zahlen im Vergleich zur Zellstoffgewinnung aus Holz):
95 % CO2-Ersparnis
99 % Wasser-Ersparnis
90 % Energie-Ersparnis (112 kWh pro Tonne)
KEINE Chemie wegen rein mechanischer Aufbereitung im Gegensatz zur chemischen Extraktion des Lignins aus dem Holz
Und auch in der Papierherstellung (Zahlen im Vergleich zum reinen Zellstoff oder Altpapier)
Gate-to-gate bei einem Graseintrag von 30 Prozent auf der Maschine:
23 % Einsparung im Vergleich zum reinen Holzzellstoff und
15 % Einsparung im Vergleich zum Recyclingpapier
Es gibt in allen umweltrelevanten Bereichen hohes Einsparpotenzial gegenüber dem reinen Holzzellstoff.
Momentan steht die Finalisierung des Greenkeepers an. Dies ist die erste Mobilanlage für die Verarbeitung des Rohstoffes. Wenn diese Anlage fertig ist, ist das mobile Fertigen des Faserrohstoffs in direkter Papierfabriknähe möglich. Unabhängig von der mobilen Anlage gibt es in der Logistik im Vergleich zum Zellstoff aus Holz enorme Einsparpotentiale. Holz bzw. Zellstoff aus Holz legt im Schnitt 4.000 km Transportweg zurück. Das wirkt sich negativ auf die Gesamtbilanz aus. Beim Graspapier wird dies innerhalb Europas enorm verringert.
Ja – es ist ausgesprochenes Ziel, auch Papiere mit 50 % oder sogar 60 % Anteil zu realisieren. Um den Fußabdruck zu minimieren wird für das Papier der Grasanteil sowohl mit herkömmlichem Zellstoff als auch mit Recyclingpapier kombiniert.
Graspapier ist komplett recycelbar. Die Grasfaser ist kurzfaserig, dafür volumenbildend. Deshalb kann sie als Frischfasersubstitut im Recyclingpapier wunderbar eingesetzt werden. Das spart Holzzellstoff, der sonst stabilitätsgebend bis zu 20 % hinzugefügt werden muss.
Es erzielt den größtmöglichen ökologischen Effekt, wenn beim Rohstoff nicht chemisch eingegriffen wird, sondern möglichst lange alles natürlich gehalten wird. Der sehr natürliche Look und die besondere Haptik – hervorgerufen durch sicht- und fühlbare Fasereinschlüsse – soll gar nicht durch Bleichen verändert werden. Gerade die auf den ersten Blick erfassbare Nachhaltigkeit bedingt den USP des Graspapiers.
Verschiedene Tissue-Produkte, also Toilettenpapier, Küchenrollen und Servietten, sind gerade ready-to-market. Die Markteinführung erfolgt jetzt in der Schweiz. Des Weiteren sind One-Touch-Produkte / Disposables wie Schalen, Teller, Halme, Wrappingpaper fertig und Trink-Becher in Entwicklung. Denkbar ist vieles, um die Ressource Holz weiter zu schonen!



Wenn Ihr weitere Fragen zu dem besonderen Material habt, meldet Euch gerne bei uns!
Ansonsten sind wir gespannt, wie Ihr das Graspapier, die Graspapier Briefumschläge und Karten aus Graspapier findet. Teilt Eure Meinung dazu mit uns – hier in den Kommentaren oder auf Instagram.
PS: Hier im Blog findet Ihr mit dem Suchbegriff „Graspapier“ noch viel mehr Inspirationen zu dem nachhaltigen Material! Wir wünschen viel Freude beim Stöbern.


